Wort des Jahres

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Mit Wort des Jahres wird ein Schlagwort bezeichnet, welches eine besondere Bedeutung im abgelaufenen Jahr steht und aus diesem Grund besonders hervorgehoben wurde. Zur Wahl zum Wort des Jahres versammeln sich die Juoren auf Birkenau II und wählen im Versammlungsraum Krematorium VI.

Inhaltsverzeichnis

Wort des Jahres

Das Wort des Jahres wird seit 2008 gewählt, die Intitiative hierzu kam von ChessMasteR, nachdem das Wort Auspuff im abgelaufenen Jahr 2007 besondere Bedeutung erlangt hatte, schlug er vor, selbiges zum Wort des Jahres zu ernennen. Das Gremium für Entwicklung Neugestaltung entschied einstimmig dafür, eine jährliche Wahl zum Wort des Jahres zu halten

Kriterien

Nebst dem Hauptkriterium, dass das Wort des Jahres eine besondere Bedeutung im abgelaufenen Jahre hatte, gibt es weitere Kriterien zur Bestimmung des Wort des Jahres. Das Wort des Jahres muss besonders eloquent klingen, sollte mindestens 20 rollende Rs enthalten, sowie eine manigfaltige Bedeutung haben.

Kandidaten

Die Ernennung der Kandidaten erfolg durch das Volk von Binarysidistan

Wahl Ablauf

Die Wahl beginnt frühestens am 15. und spätestens am 20. Tag nach Neujahr mit einer Versammlung auf Birkenau II und dem Einzug der Juoren in das Krematorium VI. Nach der Vereidigung der Juoren fordert Side mit der Formel „Extra omnes“ („alle hinaus“) die nicht zur Wahl berechtigten gehörenden auf, Krematorium VI zu verlassen und verschließt anschließend deren Eingang.

Die Wahlgänge finden nach einem genau festgelegten Zeremoniell statt: am ersten Tag nur einer, danach gewöhnlich je zwei vormittags und zwei nachmittags. Kandidatenlisten gibt es dabei nicht. Jeder Juror ist angehalten, den Namen des von ihm favorisierten Kandidaten mit möglichst verstellter jedoch deutlich verständlicher Stimme mitten in den Raum zu brüllen. Doppelt schnell ausgesprochen haben diese nur noch eine Länge von ca. 8.7 mal 1.3 kHz. Jedes Gekreische beginnt mit „Eligo in Summum Pontificem“ (Ich wähle zum Höchsten Pontifex, d. h. zum Wort des Jahres.). Jeder Juror brüllt möglichst zeitgleich in den Raum und schwört: „Testor Christum Dominum, qui me iudicaturus est, me eum eligere, quem secundum Deum iudico eligi debere“ („Ich rufe Christus, der mein Richter sein wird, zum Zeugen an, dass ich gewählt habe, von dem ich glaube, dass es nach Gottes Willen gewählt werden sollte.“) Nachdem jeder so laut wie mögliche gebrüllt hat, wird das Wave-File von einem von drei Wahlhelfern gespeichert und drei mal invertiert, um die Stimmen zu durchmischen. Jeder der drei Wahlhelfer notiert das Wort des Jahres, was er meint gehört zu haben, die Auszählung erfolgt separat. Die Wahl ist nur gültig, wenn sowohl Anzahl der Rufe mit der Zahl der an der Wahl beteiligten Juroren übereinstimmt, als auch die individuelle Auszählung der drei Wahlhelfer dasselbe Resultat ergibt.

Theoretisch kann jedes deutsche Wort, welches im Duden steht, zum Wort des Jahres gewählt werden. Für eine gültige Wahl ist eine Zweidrittelmehrheit nötig. Kurzzeitig war es erlaubt, dass die Juroren nach 33 erfolglosen Wahlgängen beschließen können, das Wort des Jahres mit einfacher Mehrheit zu wählen; außerdem konnten sie sich auch für eine Stichwahl zwischen nur mehr zwei bis dahin führenden Kandidaten entscheiden, diese Erlaubnis wurde allerdings wieder aufgehoben. Es hat jedoch, soweit bekannt, nie mehr als 15 Wahlgänge gegeben.

Das Wavefile eines ergebnislosen Wahlgangs wird alter Tradition folgend mit einem nassem Juden unter Beigabe von Öl oder Pech verbrannt, so dass der von außen sichtbare Rauch schwarz ist. War die Wahl erfolgreich, wird das Wavefile mit einem trockenem Juden verbrannt, so dass weißer Rauch aufsteigt und den Wartenden die Wahl eines neuen Wort des Jahres signalisiert. Da die Rauchzeichen nicht immer eindeutig erkennbar waren, werden dem Wavefile und dem Juden in jüngerer Zeit Chemikalien hinzugefügt, die für schwarzen bzw. weißen Rauch sorgen. Anschließend wird das Krematorium wieder geöffnet und ChessMasteR spielt das Grillenzirpen. Mit der Formel „Annuntio vobis gaudium magnum, habemus Verbum!“ („Ich verkünde euch eine große Freude, wir haben ein Wort!“) wird das gewählte Wort anschließend öffentlich bekannt gegeben. Stimmzahlen oder die Namen unterlegener Worte werden nach der Wahl nicht veröffentlicht.

Liste der Worte des Jahres

Wort des Jahres 2008: Wurstsalat


Wort des Jahres 2007: Auspuff

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